Mittelpunktschule Hohe Rhön / Hilders

Die Geschichte unserer Schule

40 Jahre Mittelpunktschule Hohe Rhön 1969 - 2009

Jede der damals noch selbständigen Gemeinden des Ulstertales und seiner beiden Seitentäler hatte bis in die sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein noch eine eigene Volksschule, in der die Kinder bis zur Klasse acht unterrichtet wurden. Die Dorfschulen waren in der Regel jahrgangsübergreifend bis hin zu einklassigen Zwergschulen. Kinder, die das Gymnasium besuchen wollten, gingen zur Hilderser Ulstertalschule, die bis zur Klasse 10 führte. Für die Berufsausbildung nach der Volksschule stand in Hilders außerdem die Berufsschule des Landkreises Fulda zur Verfügung, die heutige Konrad-Zuse Schule.

1966   Ausschlaggebend für den Neubau der Mittelpunktschule Hohe Rhön war das Gesetz der Hessischen Landesregierung vom April 1966, das die Einführung des 9.Schuljahres in ganz Hessen zur Pflicht machte. Noch im gleichen Jahr 1966 schlossen sich 16 Gemeinden des oberen Ulstertales, sowie des Brand- und des Scheppenbachtales zum Schulverband “Hohe Rhön“ zusammen, um die Schulverhältnisse neu zu ordnen. Verbandsvorsitzender wurde der Hilderser Bürgermeister Rudolf Kimpel, der den Prozess der Schulerneuerung entscheidend vorantrieb. Die kleinen zum Teil einklassigen Dorfschulen sollten aufgelöst werden, um allen Kindern bessere und gleiche Bildungschancen zu ermöglichen.

Man beschloss, in Hilders eine leistungsfähige und moderne Mittelpunktschule für alle Hauptschüler der Verbandsgemeinden zu errichten. Die Schüler der 9. Schuljahre sollten sofort nach den Osterferien 1966 gemeinsam in Hilders unterrichtet werden. Dies geschah behelfsmäßig in zwei Klassen in den Räumen des Kolpingheims.

1968  Richtfest

Baubeginn für die neue Schule war der Herbst 1967 und am 13. Dezember 1968 wurde das Richtfest gefeiert, womit auch die Grundsteinlegung verbunden wurde.

1969

Mit Beginn des Schuljahres 1969/70, am 1. September 1969, nimmt die Mittelpunktschule Hohe Rhön als verbundene Grund- Haupt- und Sonderschule des Landkreises Fulda den Unterrichtsbetrieb auf. Nach zwei Kurzschuljahren beginnt das Schuljahr nicht mehr wie bisher nach den Oster-, sondern nach den Sommerferien.

Die offizielle Einweihung wird am 28. November 1969 gefeiert.

Im November 1970 wird auch das Gebäude der Sonderschule seiner Bestimmung übergeben. Sie bildet eine Verwaltungseinheit mit der Mittelpunktschule und ist die erste eigenständige Sonderschule des Landkreises Fulda. 

Die Haupt- und Grundschüler der Verbandsgemeinden werden mit Beginn des Schuljahres 1969/70 mit Schulbussen nach Hilders gefahren und dort unterrichtet. Es werden Fahrschülerräume eingerichtet. Die Schüler aus Reulbach müssen besonders früh aufstehen und kommen als Erste zur Schule.

Der Beginn: Schuljahr 1969/70

Schuljahr 1969/70

Klasse

Anzahl

Klassenlehrer/in

1a

27

Fräulein Rohner

1b

26

Fräulein Wehner

2a

23

Fräulein Laibach

2b

25

Frau Jehn

3a

35

Frau Ehnes

4a

34

Herr Tholeikis

5a

44

Herr Schwab

5b

42

Herr Gerhard

5c

44

Herr Ullrich

6a

40

Herr Mihm

6b

41

Fräulein Pappert

6c

42

Fräulein Reinhold

7a

41

Herr Klug

7b

40

Herr Blum

7c

42

Herr Karle

8a

35

Herr Wilhelmi

8b

35

Herr Sieber

8c

34

Frau Rudolph

9a

32

Herr Bauer

9b

31

Frau Kastilan

Sonderschule

 

 

So 1

16

Herr Pomm

So 2

21

Herr Breitung

gesamt

750

 

Fachlehrer: Frau Bolls, Fräulein Wuttke, Fräulein Häßler und Herr Hau

In 22 Klassen werden 750 Kinder von 26 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Sieben Klassen haben mehr als 40 Schüler und Schülerinnen. Die ersten und zweiten Schuljahre werden wegen Raummangel weiterhin in Klassenräumen der alten Volksschule unterrichtet.

Die neue Mittelpunktschule ist mit modernsten Fachräumen und einer großen Turnhalle ausgestattet.Erster Schulleiter wird Friedrich Winkelbach, der bisherige Rektor der Volksschule Hilders. Friedrich Winkelbach hatte sich engagiert für die Neuordnung und Modernisierung der Schulstrukturen eingesetzt.

Der erste Hausmeister ist Manfred Heumüller und die Schulsekretärin heißt Ina Schmitt. Zur ersten Schulsprecherin wird Gabriele Binsak aus Seiferts gewählt und Robert Assel zum ersten Elternvertreter.

1972

Durch die Gebietsreform gibt es nur noch drei Großgemeinden im Ulstertal: Ehrenberg, Hilders und Tann. Schulträger ist nicht mehr der Schulverband “Hohe Rhön“, sondern der Landkreis Fulda.

Jetzt werden auch die Grundschulen in Wickers (1971) und in Thaiden (1972) aufgelöst und die Kinder in Hilders beschult.

Sommerbundesjugendspiele   Bei den Sommerbundesjugendspielen wird Klaus-Dieter Kümpel aus der 4b Schulmeister mit 250 Punkten vor Peter Dittrich und Andreas Weber.

Hohe Schülerzahlen

In diesen Jahren liegen die Schülerzahlen um die Zahl 800. Das normale Raumprogramm reicht nicht mehr aus, da auch die Räume der alten Volksschule nicht mehr benutzt werden. Es werden Hauptschulklassen in der Sonderschule, im Gemeinschaftsraum, im Fahrschülerraum und in der Bücherei unterrichtet.

1975   Auch die Grundschule in Simmershausen wird aufgelöst. Es gibt jetzt in den Großgemeinden Hilders und Ehrenberg nur noch Grundschulen in Hilders, Eckweisbach und Wüstensachsen.

1976  Einbrecher

Große Augen machen Schulleitung, Kollegium und Hausmeister, als sie im August 1976 in die Schule kommen. In der Nacht zum 11. August 1976 haben Einbrecher ganze Arbeit geleistet und erheblichen Schaden angerichtet. Es gingen Fensterscheiben, Türen und Schlösser zu Bruch und Geld entwendet.

1977  Die Schule veranstaltet erstmalig einen Wintersporttag und zwar am Ilmenberg. Schulsieger wird Roland Knacker aus der 9b. Der Wintersporttag wird zur Tradition.

1978  Beim Schulsporttag 1978 gewinnen die Lehrer das traditionelle Fußballspiel gegen die Schüler knapp mit 1:0, nachdem sie im Jahr zuvor 0:3 verloren hatten.

1979 10 Jahre MPS  Einen Höhepunkt in der Geschichte der Schule stellt das Fest zum 10jährigen Bestehen der Mittelpunktschule Hilders dar. Die Einnahmen werden zum größten Teil der  Aktion der Fuldaer Zeitung “Ich brauche deine Hilfe“ überwiesen. 

 

  1979/80

Klasse

Anzahl

Klassenlehrer/in

1a

23

Frau Kastilan

1b

21

Frau Brand

2a

30

Herr Bauer

2b

29

Herr Preuß

3a

26

Herr Stephan

3b

22

Herr Lange

4a

31

Herr Blum

4b

32

Frau Brand

5a

29

Frau Kleinschmidt

5b

27

Herr Demel

5c

29

Herr Altpeter

6a

29

Frau Pfeiffer

6b

27

Herr Preuß

6c

27

Herr Schleicher

7a

23

Herr Mihm

7b

27

Herr Schleicher

7c

27

Herr Demel

7d

23

Frau Kleinschmidt

8a

30

Herr Hennemuth

8b

27

Herr Hennemuth

8c

28

Herr Nüdling

8d

28

Herr Stoll

9a

28

Herr Kleinschmidt

9b

28

Herr Hott

9c

27

Herr Wilhelmi

gesamt

649

 

Fachlehrer: Frau Ritz, Frau Altpeter,, Herr Altpeter, Herr Schwan, Frau Knopp, Herr Wolff, Frau Bernhardt

1980  Im August 1981 verursacht ein Erdrutsch unterhalb der Mittelpunktschule einen Sachschaden von mehreren hunderttausend Mark. Auf Grund der Gefahr werden die Turnhalle und die Zufahrtstraße für längere Zeit gesperrt. Der eigentliche Schulbetrieb kann jedoch zum Leidwesen der Schüler weitergeführt werden.

1981  Am 31. Dezember 1981 wird die Schulsekretärin Ina Schmitt im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet. Frau Schmitt hatte für jeden Schüler und Lehrer ein offenes Ohr und wußte bei jeglicher Krankheit, einen vorzüglichen Tee zu brauen. Ihre Nachfolgerin wird Frau Birgitta Jahn.

1983   Schulleiter Friedrich Winkelbach wird am 15. Juni 1983 verabschiedet. Schulamtsdirektor Raab betont, dass Herr Winkelbach entscheidend zur äußeren und inneren Gestaltung der damals neuen Schulform beigetragen habe.

Die Leitung der Schule obliegt danach Konrektor Herbert Bauer.  Im Oktober 1983 wird Lothar Preuß zum neuen Rektor der Mittelpunktschule ernannt.

1986  Neue Schulsportanlage

Mit der Einweihung der neuen Schulsportanlage Hilders am 20. September 1986 wird ein gezielter Sportunterricht in Leichtathletik für alle Schulen in Hilders möglich.

Weihnachtsbasar

Der Weihnachtsbasar im Dezember 1986 wird für Schüler, Lehrer und Eltern ein großer Erfolg Die Einnahmen in Höhe von 2457,37DM werden für einen wohltätigen Zweck gespendet.

1987

Am 5. August 1987 wird Herbert Bauer nach 46 Jahren im Schuldienst, davon 17 Jahre als Konrektor der Mittelpunktschule feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Ein Fahrrad, das Abschiedsgeschenk des Kollegiums, soll ihm den langen Weg von Batten nach Hilders verkürzen.

1988

Seit dem 1. Oktober 1988 ist Otto Schleicher neuer Konrektor der Mittelpunktschule.

Nur noch 340 Kinder

Mit 810 Schülerinnen und Schülern hatte unsere Schule im Jahr 1970 die höchste Schülerzahl. Durch die sinkenden Geburtenzahlen, man spricht damals vom „Pillenknick, sinkt ab 1976 die Schülerzahl merklich und erreicht 1987 mit 340 ihren Tiefpunkt. 

Schuljahr 1988/89

Klasse

Anzahl

Klassenlehrer/in

1a

25

Herr Preuß

1b

22

Herr Blum

2a

24

Frau Cleres

2b

21

Herr Schleicher

3a

25

Herr Stephan

3b

22

Frau Kastilan

4a

21

Herr Wilhelmi

5

24

Herr Nüdling

6a

18

Herr Lange

6b

19

Herr Mihm

7

29

Frau Kleinschmidt

8a

22

Frau Pfeiffer

8b

21

Herr Kleinschmidt

9

25

Herr Demel

gesamt

340

 

1989  Mit einem großen Schulfest wird am 8. Juli das 20jährige Jubiläum gefeiert.

Die Berliner Mauer fällt und die innerdeutsche Grenze öffnet sich.

1990 Aussiedler

Der starke Zuzug von Übersiedlern aus Schlesien und deutschstämmigen Aussiedlern aus der UdSSR stellen Schule, Lehrer und Schüler vor neue Aufgaben, da die Kinder dieser Familien nur über geringe Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen. Neben dem normalen Unterricht erhalten diese Schüler einen Intensivunterricht im Fach Deutsch. Die Arbeit mit den Aussiedlerkindern, aber auch mit den Asylantenkindem stellt die Lehrerschaft der Mittelpunktschule vor eine schwierige aber sehr reizvolle Aufgabe.

1990 Die Gemeinden Hilders und Simmershausen werden 1075 Jahre alt. Die Mittelpunktschule beteiligt sich an den Ferlichkeiten mit einer großen Ausstellung zur Schulgeschichte im Ulstertal, mit geführten Wanderungen und einem offenen Singen.

1992 Im Jahre 1992 erhalten 39 Kinder von Aussiedlern außerschulischen Förderunterricht.

1993  Am 29. November 1993 wird die erste Schulkonferenz gewählt. Sie ist das oberste Entscheidungsgremium der Schule und setzt sich aus 5 Lehrkräften, 3 Eltern- und 2 Schülervertretern zusammen. Den Vorsitz übernimmt der Schulleiter.

Bei den Skimeisterschaften nordisch auf der Loipe Rhönwald sind Kevin Fuchs und Kerstin Hohmann die Schnellsten.

1994   25 Jahre MPS

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der MPS wird am 9. Juli 1994 ein großes Schulfest unter dem Motto „Der Zeitzug“ gefeiert. Schulleiter Lothar Preuß, ein begeisterter Eisenbahnfreund, lädt die Schulgemeinde zum großen Fest auf den geschmückten „Bahnhofsvorplatz“ ein.

Die erste lntegrationsklasse, in der nicht behinderte und behinderte Kinder gemeinsam lernen, wird eingerichtet. Umbauten im sanitären Bereich waren dafür im Vorfeld erforderlich

1995  Einrichtung des Realschulzweiges

Aus der Gemeinde Ehrenberg möchten 12 Kinder eine Realschule besuchen, aber die Gersfelder Gesamtschule kann sie aufgrund der wachsenden Schülerzahlen nicht aufnehmen. Mit dem zuständigen Ministerium und dem Staatlichen Schulamt war die Einrichtung einer Realschule in Hilders erörtert worden, wobei sowohl die MPS als auch die Ulstertalschule zur Debatte standen.  Ein Kompromiss wird gefunden: Die 12 Schüler sollen als geschlossene Gruppe mit Beginn des neuen Schuljahres in die Ulstertalschule aufgenommen werden.

Mit Beginn des Schuljahres 1995/96 wird die versprochene Realschulklasse eingerichtet. Die in einer Warteschleife befindlichen Schüler an der Ulstertalschule werden in die bestenden Hauptschulklassen 6a und 6b integriert. Zum gemeinsamen Unterricht auf Realschulniveau werden die 20 Schüler und Schülerinnen in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch aus den Klassenverbänden herausgenommen.

1996 Seniorenheim St. Kilian

Im Rahmen eines dreiwöchigen Unterrichtsprojektes erkunden 27 Schüler der Klasse 8b mit ihrer Klassenlehrerin Frau Kleinschmidt, wie Senioren und pflegebedürftige Menschen in unserer Gemeinde leben. Sie arbeiten eng mit dem Seniorenheim St. Kilian in Hilders zusammen, wo sie vor Ort die Bedürfnisse alter Menschen kennen lernen.

Rektor Lothar Preuß wird nach 38-jähriger Dienstzeit in den Ruhestand verabschiedet. Mit Geduld, Humor und Herzensgüte hatte er 13 Jahre lang die Geschicke der MPS geleitet.

Mit Beginn des Schuljahres 1996/97 übernimmt Konrektor Otto Schleicher die kommissarische Leitung der Mittelpunktschule.

 

Seit Schuljahresbeginn sorgen Buslotsen für die Sicherheit der Schüler im Bus und an den Haltestellen. Kollege Ulrich Altpeter entwickelt zusammen mit den Busunternehmen ein Sicherheitskonzept, das in den folgenden Jahren hessenweit zum Vorbild für andere Schulen wird.

1997

Im Mai 1997 wird Otto Schleicher Schulleiter und Rektor der Mittelpunktschule Hohe Rhön.

Erster Pädagogischer Tag

Unsere Schule ist Pilotschule bei der  Neueinführung des Schulprogrammes, dessen Anfertigung später für jede Schule verpflichtend wird. Die Gestaltung des Schulprogramms ist Thema des ersten Pädagogischen Tages am 20. Mai 1997.

1998  Erste Projektwoche an der MPS

Vom 22.6. bis 26.6.1998 findet die erste Projektwoche der Sekundarstufe 1 unter einem offenen Thema statt. Am Samstag präsentieren die Projektgruppen die vielfältigen Ergebnisse aus den Bereichen Sport, Theater, Ausstellung, Werkschau usw. vor begeisterten Eltern.

Mit der Einweihung des neu gestalteten Grundschulhofes am 11.7.1998 findet die Projektwoche der Grundschule ihren Abschluss

Mit viel Engagement waren Eltern und Kollegen in ihrer Freizeit an dieser Neugestaftung beteiligt. Auch die Schüler packten an.

Am 1. August 1998 übernimmt Herr Bernhard Friedrich kommissarisch das Amt des Konrektors.

Aktion “Kinder helfen Kindern“

Die SV unter Leitung von Vertrauenstehrerin Frau Knopp-Hennemuth organisiert eine Päckchen-Aktion für Kinder in Bosnien und Kroatien.

1999  30 Jahre MPS Hohe Rhön

Mit einer Aktionswoche vom 7. bis 12. Juni 1999 wird das 30-jährige Bestehen unserer Schule gefeiert. Während des Vorführabends in der Turnhalle präsentiert man den Gästen das schulische Leben auf vielfältige Art und Weise. Höhepunkt der Festwoche ist der Samstag als “Tag der offenen Tür“ und “Spieletag“.

Neuer Multimediaraum

Ebenfalls im Rahmen dieser Aktionswoche wird der neue Multimediaraum seiner Bestimmung übergeben. Während einer kleinen Feierstunde gibt Rektor Otto Schleicher einen Überblick über die Entwicklung des Computerunterrichts an der Schule. Er begann in den achtziger Jahren mit dem legendären C 64. Jetzt waren die Rechner multimediafähig und hatten Zugang zum Interne.

Diese Umrüstung war nur mögliche, weil einige Sponsoren, besonders die Sparkasse Fulda, die Raiffeisenbank Hohe Rhön und die Volkshochschule des Landkreises Fulda die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt hatten.

Realschulzweig durchgängig

Jetzt  gibt es in allen Klassenstufen mindestens eine Realschulklasse.

Schuljahr 1999/2000

Klasse

Anzahl

Klassenlehrer/in

1a

21

Iris Wagner

1b

19

Helena Risser

1c

18

Petra Cleres

2a

24

Klaus Stephan

2b

22

Christel Kastilan

2c

20

Katja Horak

3a

26

Ulrike Hartmann

3b

27

Heike Kuhles

4a

19

Karen Schuhmann

4b

22

Heidrun Altpeter

4c

26

Herbert Jost

5Ha

24

KLaus Dieter Lange

5Ra

28

Otto Blum

5Rb

26

Antje Schnorr

6Ha

18

Gabriele Rhiel

6Ra

18

Gabriele Rhiel

6Rb

19

Gerhard Jost

7Ha

14

Bertold Rhiel

7Hb

15

Günter Kleinschmidt

7Ra

18

Günter Kleinschmidt

7Rb

18

Gabriele Kleinschmidt

8Ha

17

Rolf Jörges

8Hb

16

Reinhard Geilhof

8Ra

30

Nicole Gutermuth

9Ha

20

Otto Schleicher

9Ra

19

Bernd Friedrich

 

10R

14

Annerose Pfeiffer

gesamt

558

 

2000  Raumnot an der Mittelpunktschule

Aufgrund steigender Schülerzahlen müssen Fachräume zu Klassenräumen umfunktioniert und Räume der Erich-Kästner-Schule genutzt werden. Im Schuljahr 2000/01 ist es erforderlich, drei Klassen in die Konrad-Zuseschule auszulagern. Dort stehen Räume in den eigens dafür umgebauten Werkstätten zur Verfügung. Für den Fachunterricht (Physik, Biologie, Chemie, AL) müssen die Räume der MPS genutzt werden und daher befinden sich Schüler und Lehrer relativ häufig auf Wanderschaft“.

2001 Erweiterungsbau

Mit einem Erweiterungsbau sollen die Raumprobleme beendet werden. Acht neue Klassenräume und ein Multifunktionsraum werden geplant. Der erste Spatenstich findet am 11.8.2000 statt, Richtfest wird am 13.11. 2000 gefeiert. Schon am 18.6.2001 kann der Erweiterungsbau offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Unter den zahlreichen Ehrengästen befindet sich auch Kuttusministerin Wolff. In den Neubau ziehen die Grundschulklassen ein, die außerdem mit neuen Computeranlagen ausgestattet werden.

2000  Am 18.01.2000 wird der Förderverein der Mittelpunktschule Hohe Rhön ins Leben gerufen. Er unterstützt seitdem unsere Schule in beispielhafter Weise.

2001  Frau Katja Horak wird am 1. Februar 2001 zur 2. Konrektorin an der MPS ernannt.

2003  Tsunamikatastrophe im Dezember 2002 im Indischen Ozean.

2004 Offene Pause

Nach einer positiven Erprobungsphase wird mit Beginn des Schuljahres 2004/05 die Offene Pause mit festen Regeln Bestandteil unseres Schulprogramms. Die Schüler können sich jetzt vor dem Unterricht und in den Pausen auch im Klassenraum aufhalten.

2005  Schulpartnerschaft Rumänien

Am 6. April 2005 reisen Otto Schleicher, Reinhard Geilhof, Stephan Näder und Klaus Stephan zu einem viertägigen Besuch in die rumänische Gemeinde Baisoara in Transsylvanien, um eine Schulpartnerschaft einzuleiten. Sie werden sehr herzlich empfangen und genießen die Gastfreundschaft im Haus des Schulleiters Luca. Zur Zeit beschränken sich die Beziehungen zwischen beiden Schulen auf Briefkontakte zwischen Schülern.

Bei den Abschlussprüfungen der Haupt- und Realschule erzielt die MPS HOhe Rhön hervorragende Ergebnisse

Unter der Leitung ihres Religionslehrers Stephan Näder sammeln im Rahmen eines Projekts zum Thema Hunger 28 Schüler und Schülerinnen aus der Klasse 7Ra 600 Euro für Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen oder Misereor.

2007  Schulinspektion

Am 13. und 14. Februar 2007 findet die erste Schulinspektion statt. Sie bezieht sich sowohl auf das Schulgebäude und dessen Ausstattung als auch auf den erteilten Unterricht. Interviews mit der Schulleitung, mit Schülern der Grundschule und der Sekundarstufe I, mit Eltern, Lehrkräften und dem nicht pädagogischen Personal runden die Überprüfung ab. Schulinspektion sollen im Turnus von fünf Jahren durchgeführt werden und dienen der Verbesserung der Unterrichtsqualität.

AG Bewegungstheater Spitze!

Mit ihrem Stück „Bunt gemischt“ schaftt unsere Theater-AG als einzige Schultheatergruppe des Landkreises den Sprung unter die zwölf besten in Hessen.

Konrektor Bernhard Friedrich wird nach neunjähriger Amtszeit in den Ruhestand versetzt.

Mini-EM Fußball  Schüler der Grundschule nehmen im Februar an der von der Fuldaer Zeitung und der Sportwelt Osthessen ausgerichteten Mini-EM Fußball teil.

Sie vertreten Italien und erreichen das Viertelfinale. Schulleiter Otto Schleicher lässt es sich als begeisterter Fußballfreund nicht nehmen, das Coaching unserer Minis selbst zu übernehmen.

2008  Hauptschüler ganz vorn

Die Schüler der MPS erzielen bei den Abschlussprüfungen der 9. Klassen im Schuljahr 2007/08 sehr gute Ergebnisse und liegen in diesem Jahr hessenweit ganz vorne. Dafür erhält die Schule den Schulpreis der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern. Er ist mit 2000.- € dotiert und wird alle 2 Jahre verliehen.

Neuer Konrektor: Im Dezember wird Manfred Güth zum Konrektor ernannt.

2009 Erweiterung der Sporthalle

Der Landkreis Fulda stellt die Mittel für die Erweiterung der Schulsporthalle bereit. Durch einen Anbau wird die nutzbare Fläche um ein drittes Spielfeld vergrößert. Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Klaus Stephan, 11.07.2009

Nachtrag: An dieser Stelle danken wir unserem Kollegen Klaus Stephan nochmals recht herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz bei der Pflege unserer Homepage und wünschen ihm einen genussvollen Ruhestand bei bester Gesundheit!

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